Weiterbildung und Existenzgründung

In den vergangenen Jahren wurden eine Fülle neuer Qualifizierungen  und Studiengänge entwickelt, die in die Musikwirtschaft führen. Selbst für Profis ist es schwer, den Überblick zu behalten. Neben der Popakademie Mannheim sind auch Macromedia, die Deutsche Pop, ebam und eine Fülle kleinerer Anbieter aktiv. Auch die staatlichen und privaten Universitäten entdecken die Musikwirtschaft für sich.


Welche Schwerpunkte bieten die einzelnen Angebote? Welche Kosten entstehen? Hier findest Du die Antworten auf Deine Fragen.


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Dieter Schubert
ASS Concerts und Promotion GmbH

Jens Klopp
Institut für Kultur- und Medienmanagement

Moderation:
Lothar Scholz
Musikmarkt


"Ausbildung - und was dann? - Panel zu Aus- und Weiterbildungsfragen"



Kurzbeschreibung folgt.


Donnerstag, 20.12.2012, 12:30 - 14:00 Uhr

Dr. Alexander Endress
Popakademie Mannheim


"Das Bachelor-Studium "Musikbusiness" an der Popakademie Baden-Württemberg: Studieninhalte, Qualifizierungsziele, Berufsprofile und Jobchancen für zukünftige Musikmanager."


Die Popakademie Baden-Württemberg bildet nun im zehnten Jahr junge Menschen in den beiden Bachelor-Studiengängen "Popmusikdesign" und "Musikbusiness" grundständig aus. Seit geraumer Zeit wird sie bereits als feste Institution für diese besondere Ausbildung in Europa wahrgenommen. Ihre Kontakte reichen nach China, Australien und in die USA.


Im Rahmen dieses Vortrags soll das Ausbildungskonzept des Studiengangs "Musikbusiness" verdeutlicht werden. Dabei wird auch erläutert, welche verschiedenen Kompetenzen zukünftige Musikmanager haben müssen und wie das Studium sich auch dazu eignet, im Anschluss weiterbildend in einem Master-Studiengang studieren zu können.

Donnerstag, 20.09.2012, 15:00 - 16:00 Uhr

Kate Sawallish
Susan Jones
Chester, UK

"Festivalorganisation und Praktikumsangebot für SchülerInnen der H20"


In der historischen, quirligen, ca. 80.000 Einwohner zählenden Stadt Chester im Nordwesten Englands (ca. 20 Autominuten von südlich von Manchester) wird regelmäßig eine Vielzahl von Veranstaltungen organisiert. Dazu gehören Musik-, Theater- und Literaturfestivals, aber auch Pferderennen mit entsprechendem Rahmenprogramm, historische Märkte und vieles mehr.

Kate Sawallisch ist eine der Organisatorinnen der Musik-, Theater- und Literaturfestivals. Sie informiert über ihre Arbeit, beantwortet Eure Fragen und freut sich, bei dieser Gelegenheit mögliche künftige Praktikant(inn)en kennen zu lernen. Die H20 wird ihr Auslandspraktikumsangebot erweitern um Praktika in Chester (ebenfalls finanziell gefördert von der EU), und Ihr habt in diesem Rahmen die Möglichkeit, Euch als geeignete Kandidaten zu präsentieren. Wenn Ihr noch unsicher seid, ob dieses Programm zu Euch passt, ist dies die ideale Gelegenheit, es herauszufinden.
Dieses Seminar findet zumindest teilweise in englischer Sprache statt.


Donnerstag, 20.09.2012, 15:00 - 16:00 Uhr

Sandra El-Dakkak

"Musikförderung mal anders:
Haspa und Haspa Musik Stiftung setzten Zeichen in Hamburg"


Das Seminar behandelt die Umgehensweise einer regionalen mit den Parametern in Hamburg für ein erfolgreiches Kulturengagement. Dieses beinhaltet Kooperationen mit RockCity Hamburg e.V., den Elbphilharmonie Konzerten und dem Reeperbahn Festival. Aus Unternehmenssicht wird geschildert, weshalb die Vorgehensweise sinnvoll ist und wieso die Haspa und deren Stiftung sich engagieren.


Donnerstag, 20.09.2012, 16:30 - 17:30 Uhr 

Georg Löffler

"Qualifikation MusicBiz mit oder ohne staatlichen Abschluss? -       Die Qualifikationen Music Business Manager (ebam) und Musikfachwirt IHK im Vergleich."



Kaum eine Branche hat durch die digitalen Medien eine so dynamische Veränderung erlebt wie das Musicbusiness. Für den Erfolg in dieser Branche waren schon immer Eigenintiative und Engagement gefragt. Die ebam Akademie hat als einer der ersten bereits Anfang der 90er Jahre begonnen, die Branche durch ein Seminar- und Kursangebot zu unterstützen.


Die Weiterbildung zum Music Business Manager (ebam) ist heute die erfolgreichste Weiterbildung für das Musicbusiness in Deutschland. Der Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. (VUT) hat zusammen mit der IHK Frankfurt nun ein staatlichen Abschluss zum/zur Musikfachwirt/-in (IHK) initiiert, für den in diesem Jahr erstmalig die IHK-Prüfungen durchgeführt werden. Welche Qualifikation ist für wen geeignet? Worin unterscheiden sich diese inhaltlich? Gibt es Fördermöglichkeiten für Weiterbildung und wie funktionieren diese?

Freitag, 21.09.2012, 10:00 - 11:30 Uhr

Frank Lemloh

Ansprechpartner Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein


"Existenzgründung in der Musikwirtschaft - Beratungsangebote und Unterstützung"


Frank Lemloh ist seit Jahren in der Hamburger Musikwirtschaft tätig. Er gibt dieses Jahr beim Kiez Kongress Hamburg allen Interessenten hilfreiche Tipps, die sich in der Musikwirtschaft selbstständig machen möchten. In seiner Session möchte er mit den Teilnehmern über die Klärung erster unternehmerische Ideen sprechen, auf die spezifischen Angebote für Existenzgründer hinweisen und mit Netzwerkhilfen und einem Erfahrungsaustausch weiterhelfen.


Freitag, 21.09.2012, 12:00 - 13:00 Uhr

Job Speed Meeting

Wie findet man einen Praktikumsplatz, eine Ausbildungstelle oder die erste Anstellung in der begehrten Musikbranche? Ohne einen direkten Kontakt fällt das oft schwer. 

Nachdem wir von einigen Kiez Kongress Teilnehmern der letzten Jahre erfahren haben, dass sie durch den Kiez Kongress Stellen gefunden haben, fand im letzten Jahr das erste Job Speed Meeting mit großem Erfolg statt. Hier ist der Ablauf:

Interessierte Kiez Kongress Teilnehmer füllen den Anmeldebogen mit den persönlichen Daten und den Wünschen aus und melden sich bei marie@kiezkongress.de. Ebenso melden sich interessierte Arbeitgeber der Branche und geben ihre Wünsche an.

Anzugeben ist jeweils, ob eine Praktikumsstelle, ein Ausbildungsplatz oder eine Anstellung gesucht bzw. geboten wird.

Am 21. September 2012 treffen sich Arbeitgeber und Interessenten beim Job Speed Meeting. Sie haben jeweils 5 Minuten Zeit, einen ersten Eindruck vom Gegenüber zu gewinnen. Dann geht es weiter ins nächste Gespräch.

Wir wünschen allen Interessierten viel Erfolg!


Freitag, 21.09.2012, 14:00 - 15:00 Uhr





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